Ein Zeichen für Toleranz

Die GU Alte Jakobstraße hat sich sehr über die Teilnahme am interaktiven Projekt „Platz für Toleranz“ von Young Caritas gefreut! Zum Frühlingsanfang kam eine Gruppe von Freiwilligen der Firma Siemens gemeinsam mit dem Caritas-Team in die Gemeinschaftsunterkunft Alte Jakobstraße, um mit den Bewohnenden einen Ort der Begegnung durch selbstgebaute Bänke zu schaffen. Die Bänke sollen dazu einladen, sich im persönlichen Gespräch kennen zu lernen und Raum für Toleranz zu schaffen. Denn die Bänke stehen symbolisch für Offenheit, Gemeinschaft und Vielfalt.

Bänke bauen und kreativ bemalen ist Teamarbeit! So fördert das Projekt aktiv das Miteinander. Dank der kulturübergreifenden Bilddarstellungen in der Montageanleitung konnten Freiwillige und Bewohner*innen ohne gemeinsame Sprache die Bänke einfach und schnell zusammenbauen. Die Kinder waren ebenfalls mit Begeisterung dabei, auch wenn manchmal Teile an der falschen Stelle befestigt wurden! Um die fleißigen Teilnehmer*innen bei Kräften zu halten, hat das Team von Young Caritas gleichzeitig frische Waffeln gebacken und unter den kleinen Handwerkern verteilt. Der süße Waffelduft lockte weitere Bewohner*innen nach draußen und es dauerte nicht lange, bis die Bänke fertig waren. Wie sich herausstellte, war die Aufgabe auch lehrreich: Am Ende des Zusammenbauens kannten alle sogar die deutschen und ukrainischen Begriffe für die verschiedenen Werkzeuge!

Nachdem die Plätze für die neuen Bänke ausgesucht waren, wurden Farben und Pinsel ausgepackt. Kaum waren sich alle über die Motive einig, fingen die Kinder an zu malen. Regenbogen, Bäume, Sonne, weiche Wolken und hübsche Blumen – im Handumdrehen waren aus den schlichten Holzbänken märchenhaft bunte Sitzgelegenheiten geworden!

Und schon sieht man die Früchte der Arbeit: Ob zum Abendessen, zum Quatschen, zum Sonnenbaden oder einfach nur zum Verweilen – die Bänke werden von Bewohner*innen wie Besucher*innen rege genutzt. Alle freuen sich sehr über den neuen „Platz für Toleranz“!